Was ist eine Futtermittelunverträglichkeit?


Futtermittelunverträglichkeit ist ein allgemeiner Begriff, der eine unerwünschte Reaktion auf ein Futtermittel beschreibt.

Man unterscheidet zwei verschiedene Formen der Futtermittelunverträglichkeit:

  • Futtermittelallergie oder -überempfindlichkeit, die Ausdruck einer immunologischen Abwehrreaktion des Körpers auf einen bestimmten Inhaltsstoff (Allergen) ist.

  • Futtermittelintoleranz besteht dann, wenn der Futtermittelunverträglichkeit eine nicht-immunologische Ursache zugrunde liegt.


Symptome einer Futtermittelunverträglichkeit:

  • Erbrechen

  • Durchfall

  • Blähungen

  • Häufiger Juckreiz, schuppige Haut und Haarausfall

  • Entzündete und gerötete Haut

  • Wachstumsstörungen bei Jungtieren

  • Gelegentlich Husten, Schnaufen und Niesen


VORSICHT: manche Symptome ähneln denen anderer schwerwiegenderer Erkrankungen. Bei Verdacht auf eine Futtermittelunverträglichkeit wenden Sie sich bitte so schnell wie möglich an Ihren Tierarzt.


Was kann Futtermittelunverträglichkeit auslösen?

  • Die häufigsten Futtermittelallergene bei Hunden sind Rindfleisch, Milchprodukte und Weizen; bei Katzen sind es Rindfleisch, Milchprodukte und Fisch.

  • Alter
    am häufigsten bei Jungtieren

  • Rasse
    Siamkatzen, West Highland White Terrier, Cocker Spaniel und aufgrund ihrer Gluten-Empfindlichkeit auch Irische Setter


Kann man Futtermittelunverträglichkeit heilen?

Eine Allergie kann lebenslang bestehen bleiben. Beim Versuch, diese Futtermittelunverträglichkeit zu heilen ist die Entfernung des auslösenden Inhaltsstoffes aus dem Futter der wichtigste Faktor.

 
 geändert am:  29.09.07